Der TC Klarenthal besucht den Saarländischen Rundfunk 

Der SR ist für viele seiner Zuhörer und Zuschauer in den letzten 60 Jahren zum ständigen Begleiter geworden, den man gerne auch einmal näher kennen lernen möchte. Diese Möglichkeit hatten wir am 13. Oktober 2017 mit einer speziellen Hausführung durch den Sender.

Einmal hautnah dabei sein und erleben, wie Fernsehen und Rundfunk "gemacht" werden! Bei dieser Führung erhält der Besucher nicht nur einen Einblick, wie eine Sendung in Hörfunk oder Fernsehen entsteht, sondern auch einen Eindruck von der Arbeit hinter den Kulissen, von der Technik und den Vorbereitungen auf eine Sendung. Geplant war  auch der Besuch in einem Hörfunkstudio während einer Live-Sendung, direkt und hautnah neben dem Moderator - natürlich nur unter peinlichster Beobachtung des "Rotlichts". Die Führung dauerte ca. 2 Stunden.

Die Französin Viviane Shabanzadeh, freiberufliche Nachrichtensprecherin und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des SR, führte uns anschließend durch verschiedene Studios. Sie ließ uns miterleben wie heute der moderne Sendebetrieb im Rundfunk abläuft.  Im Studio des SR 3 stellte sie uns ihren Kollegen Marcel Lütz-Binder vor. Mit den beiden Moderatoren erlebten wir live einen Ausschnitt mit aus dem aktuellen Hörfunkprogramm von SR 3 Saarlandwelle, einem der meistgehörten Programme des Saarländischen Rundfunks. Und natürlich waren wir begeistert von der lockeren Art der Moderatoren, ihrer Freundlichkeit, ihrem Esprit und der hohen Konzentration während der Sendung.

Viviane Shabanzadeh kann auf eine zwei Jahrzehnte lange Berufserfahrung beim Saarländischen Rundfunk zurückblicken, hat die „digitale Evolution“ miterlebt, viele junge Stars vor ihrer großen Karriere kennen gelernt und wusste reichlich darüber zu berichten. Sie stellte uns auch den Umgang mit einem Teleprompter vor und einem Computer, der bei der Auswahl der Musik eine geeignete Mischung herstellen kann, sowie ferngesteuerte Kameras, die keinen Kameramann mehr benötigen. Ferner ging sie ein auf die Zusammenarbeit der Sender der ARD, den ARD-Länderfinanzausgleich, bei dem die reichen Sender die kleinen und ärmeren unterstützen, die Bedeutung der Mundart im Saarland usw. Das leidenschaftliche Engagement der vielseitigen Moderatorin, die akzentfrei mehrere Sprachen beherrscht, wirkte ansteckend und stieß auf große Begeisterung. 

Anschließend machten wir uns auf den Weg zu den Fernsehstudios. Auf dem Weg dorthin fällt unser erstes Augenmerk auf den Regieraum. Hier werden die Berichte und Artikel synchronisiert und anschließend zusammengeschnitten. Als nächstes wird uns das Fernsehstudio des SR gezeigt. Hier stehen drei Teleprompter bereit, für die jeweiligen Moderatoren oder Moderatorinnen. Diese sind so ausgerichtet, dass es nicht auffällt, dass der Moderator mal etwas nachliest, falls er den Faden verloren hat.

Herausragend war jedoch das relativ neue „Grüne Studio“ - ein Wunderwerk der Technik, d.h. des Computers. Bei den entsprechenden Sendungen im Fernsehen wie, Wetterbericht oder Nachrichten, wird die entsprechende Deko des Studios eingeblendet, alles was grün ist, rechnet der Computer weg und so glaubt man, man sähe zu Hause am Bildschirm, einen eingerichteten Raum. Lediglich der Sprechertisch, sowie die Kameras am Boden und eine Sitzecke sind vorhanden, die gesamte Beleuchtung und eine bewegliche Hängekamera sind fester Bestandteil.

Schaut man von oben in diesen grünen Raum, sieht man weder Ecken noch Kanten - er sieht irgendwie ungewöhnlich aus.

Danach ging die Führung langsam zu Ende und die meisten trafen sich zu Cremant und Schnittchen in der Cafeteria.

 

Der Höhepunkt des Abends war die Aufzeichnung zweier Folgen der Sendungen „Alfons und Gäste“. Die Wartezeit vor dem Studio wurde wieder mit reichlich Cremant überbrückt, was bei den meisten Besuchern gut ankam. Wiedersehen macht Freude - vor allem mit Alfons, wenn er wieder Gäste zu Besuch hat. Charmant und scharfzüngig seziert er den deutsch-französischen Alltag und präsentiert herzlich und mit riesigem Vergnügen große Namen des Kabaretts. Der Stargast des heutigen Abends war die Schauspielerin Maren Kroymann. Die 60er Jahre schließlich erlebte Maren Kroymann als Zeit der Befreiung und des persönlichen Erwachens. In ihrem aktuellen Bühnenprogramm “In My Sixties” erzählt sie uns davon, wie die Popmusik der 60er Jahre den Soundtrack zur eigenen Pubertät lieferte. Erstes sexuelles Begehren, der Wunsch nach Leichtigkeit, die Hoffnung auf eine Befreiung aus den verklemmt-rigiden Moralvorstellungen der Elterngeneration – die Songs der “Swinging Sixties” versprachen ein Leben, das bunter, wilder und schöner war.

Es war ein abwechslungsreiches Abendprogramm, in dem alle eingeladenen Künstler dazu beitrugen, dass keinen Langeweile zu verspüren war. 23:30 Uhr war dann Schluss und wir begaben uns auf den Heimweg. 

Ein war mal wieder ein sehr interessanter und schöner Besuch, von Elke Meyer, Marlene und Peter Wendel hervorragend organisiert, dafür einen besonderen Dank von allen Beteiligten.

FRV

 


Und als Highlight das Video von Achim - Wie immer Super gemacht:

 

Videolink anbei:

https://youtu.be/C-ObJHYnPOg

 

 



 

 

 

Videolink anbei:

https://youtu.be/C-ObJHYnPOg

 

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